Desk-Net im Alltag der Redaktion der Mediengruppe Oberfranken

Die Mitarbeiter der Mediengruppe Oberfranken in Bamberg, die unter anderem den Fränkischen Tag herausgibt, nutzen die Redaktionssoftware Desk-Net intensiv. Verantwortlich dafür ist Petra Breunig, zu deren Aufgabe als Chefin vom Dienst auch die Unterstützung der redaktionellen Abläufe durch die richtigen IT-Systeme gehört.

„Wir haben lange nach einem Planungssystem für die Redaktion gesucht“, erklärt Petra Breunig. Die existierende Lösung auf Basis von Word-Dokumenten und E-Mails erfüllte ihren Zweck nicht, da die Planungsdokumente z.B. nicht parallel durch verschiedene Nutzer bearbeitet werden konnten. Das führte in der Redaktion mit über 100 Mitgliedern zwangsläufig zu Problemen.

Im Sommer 2009 führte die Redaktion daher Desk-Net innerhalb weniger Wochen ein. Ziel war es, die redaktionsinterne Kommunikation und die administrativen Prozesse der Themenplanung zu verbessern.

Wesentlich für die schnelle Einführung dieses übergreifenden Planungssystems war, allen Mitarbeitern klar zu machen, dass man gemeinsam an einem Strang zieht. Unsere Medien wie z.B. die Zeitung oder unsere Website infranken.de müssen gemeinschaftlich koordiniert und erstellt werden. Ressort-spezifische Insellösungen helfen da nicht weiter.” Desk-Net hingegen, so Frau Breunig, „tut einfach, was der Redakteur will und ist einfach zu verstehen.”

Desk-Net ermöglicht die transparente Planung aller Publikationen

In der täglichen Arbeit mit Desk-Net bei den Tageszeitungen der Mediengruppe Oberfranken gibt es daher nur wenige Vorgaben:

Alle Themen und Termine, die redaktionell relevant sind, werden in Desk-Net per Schnelleingabe eingepflegt. Die Eingaben müssen dabei länger als nur ein oder zwei Stichworte sein, damit Kollegen problemlos verstehen, worum es genau geht.

Die Themen werden schnellstmöglich eingegeben sobald sie vorliegen, spätestens jedoch vor den Konferenzen, in denen sie relevant sind.

In den Redaktionskonferenzen wird dann anhand von Desk-Net die Themenplanung diskutiert und ggf. geändert. Während die Redaktion am Newsdesk Platz nimmt, wird Desk-Net über den Beamer für alle sichtbar an die Wand projektiert. Ausdrucke der Themenplanung sind damit überflüssig.


Newsdesk der Mediengruppe Oberfranken in Bamberg - Foto:Ronald Rinklef

Koordination der Fotografen und freien Mitarbeiter

Neben der internen Themenkoordination nutzt die Redaktion in Bamberg Desk-Net intensiv, um Fotografen und freie Mitarbeiter zu koordinieren.

Insgesamt rund 150 freie Mitarbeiter werden über Desk-Net betreut. In der Zusammenarbeit mit jüngeren Freien, wie z.B. Bamberger Studenten, die viel Zeit in Vorlesungen verbringen übernimmt Desk-Net fast die gesamte Kommunikation. So werden Themen zugewiesen, ohne dass ein weiterer Anruf oder Email notwendig ist.

Auch die Fotografen erhalten so ihre Aufträge und rufen Desk-Net unterwegs mobil mit Hilfe von Netbooks auf oder sehen ihre Termine in ihren Smartphones ein.

Verbesserung der Abstimmung und Koordination

“Total überrascht” ist Petra Breunig, dass die Mitarbeiter von sich aus ihre Abwesenheiten in Desk-Net eingeben, ohne dass dies vorgegeben wurde.

“Unsere redaktionsinternen Abstimmungen und unsere Kommunikation haben sich mit Hilfe von Desk-Net wie gewünscht verbessert.”, so Petra Breunig. Dieses gilt in erster Linie für die Abstimmung zwischen Lokalredaktionen und Mantelressorts.